Qi Gong und intendons

Das Geheimnis des Qi mit intendons entdecken

Harald Xander
Mit Qi Gong und intendons zum "Keim der Bewegung"

Eine wichtiger Leitgedanke des taoistischen Weltbilds ist der Auftrag, "die Dinge im Keim zu erkennen". Diese Maxime findet unter anderem in den chinesischen Kampfkünsten, im Qi Gong und im Tai Chi ihre Anwendung.

Am 04.02. bot sich Harald Xander auf Einladung der Heilbronner Tai Chi-Lehrerin Sandra Eckstein zum ersten Mal die Gelegenheit, die Zusammenhänge zwischen den ostasiatischen Lehren und der intendons Methode öffentlich darzustellen. Den Teilnehmern des vierstündigen Kurses wurde schnell deutlich, dass es Harald Xander nicht um die Hinzufügung einer weiteren Form oder Variante der mannigfaltigen Welt der Qi Gong-Übungen ging. Der Autor und Qi Gong-Lehrer beschäftigte sich die ganze Zeit mit der winzigen, äußerlich nur subtil wahrnehmbaren, inneren Bewegung befasste, die jeder Übung und jedem Aktion vorausginge. Dies wird in den unterschiedlichen Traditionen einmal als "Sinken in die eigene Struktur", ein anderes Mal als "Verwurzelung in der Erde" oder auch als "Verankerung zwischen Himmel und Erde" beschrieben. Entscheidend ist dabei, dass sich dabei eine gleichzeit höchst stabile wie auch außerordentlich flexible Körperhaltung einstellt, bei der der Übende im Idealfall eine starken "Energiefluss" wahrnehmen kann. Harald Xander demonstrierte, wie sich über die Sehnenaktivierung der intendons-Methode, diese Ausgangsbasis sehr einfach herbeiführen oder auch verbessern lässt. Die Teilnehmer äußerten sich sehr erstaunt, dass es ihnen plötzlich in wenigen Augenblicken gelang, was bisher unter Umständen sehr langes Üben erfordert hatte. Harald Xander erklärte, dass ihn genau diese Erfahrung, veranlasst hatte, die Sehnensuchbewegung "intendons" ins Leben zu rufen. Möglichst viele Menschen sollten die Gelegenheit haben, die Freuden an der Quelle der Bewegung, kennen zu lernen, auch ohne sich dazu mit den Feinheiten der asiatischen Lehren beschäftigien zu müssen. Deshalb orientiert er seine Übungsvorschläge ausschließlich an Alltagsbewegungen, die nicht extra erlernt werden müssen.

"Der Keim der Bewegung in jeder Bewegung. Mit intendons haben wir die Möglichkeit dies ganz einfach und spielerisch zu erfahren", so der Autor abschließend.

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