Zu den Quellen der Kraft

Harald Xander, Initiator von

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Der menschliche Körper besitzt über fünf Mal mehr Sehnen, Bänder und Faszien als Muskeln. Um uns gut und kraftvoll bewegen zu können, müssen beide Systeme optimal zusammen arbeiten. Die meisten chronischen Einschränkungen der Bewegungsfähigkeit entstehen durch Schädigungen oder Funktionsstörungen des Sehnenapparats. Das liegt unter anderem daran, dass diese Gewebe ausgesprochen schlecht mit Sauerstoff versorgt  sind und deshalb nur schwer heilen. Der verfügbare Sauerstoff wird nämlich zuallererst in den Muskeln verbraucht.  Um auch die Sehnen, Bänder und Faszien besser zu versorgen, benötigen wir Übungen, die den Sehnenapparat aktivieren und dabei die Muskeln entspannt halten. "intendons" ist ein Übungs- und Coachingssystem, das darauf abzielt, möglichst viel sauerstoffreiches Blut in Sehnen, Bändern und Faszien zu bringen und es nicht sofort wieder durch Muskelaktivität zu verbrauchen.

Da die Funktionsfähigkeit von Sehnen, Bändern und Faszien nicht nur für unsere Körperkraft, sondern auch für unser Aussehen und den Halt unserer Organe entscheidend ist, haben die Übungen eine ganze Reihe von positiven Wirkungen von der Hautstraffung bis zur Verdauungsförderung.

Die Übungen sind einfach zu erlernen. Sie folgen alle demselben Grundprinzip. Zwei wichtige Aspekte dabei sind, dass Sie sich während der Übungen so gut wie kaum äußerlich sichtbar bewegen, und dass sich aus fast jeder Bewegung eine intendons-Übung machen lässt. Sie können deshalb an jedem Ort und zu jeder Zeit üben. Es ist eher eine Frage der Muse und der Konzentration. Sie können z.B. während langer Fahrten oder während Wartezeiten üben. Problemlos ist das Üben auch während Besprechungen oder vor dem Fernseher. Immer dann, wenn Sie gerade etwas Aufmerksamkeit frei haben.Da die Sehnen und Bänder im Gegensatz zu den Muskeln praktisch nicht ermüden, gibt es kaum ein zeitliches Limit für Ihren Eifer. Je länger Sie sich mit den Sehnen beschäftigen, desto mehr kommen Sie ganz automatisch in einen meditativen Entspannungszustand.

Die Übungen sind insbesondere auch für Menschen mit Bewegungseinschränkungen sehr gut  geeignet. Sie fördern die Durchblutung des Gewebes teilweise bis in die feinsten Blutgefäße. Im Gegensatz zu Übungen mit Muskeln erfordern die Übungen keinen Kraftaufwand. Es wird kein Druck auf Gelenke ausgeübt.